Wandern im schönen&sonnigen Ahrtal

von | Sep 5, 2018 | ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

Der Artikel enthält unbezahlte Werbung, da Namen genannt werden.

Es ist Sonntag und wir finden, dass es mal wieder an der Zeit für eine schöne Wanderung ist. Die für heute gemeldeten 30 Grad treten lange nicht ein, von daher wird es auch für Pauli kein Problem sein. Nach einigen Internetrecherchen finden wir eine Tour und fahren wir nach Altenahr. Noch ist uns nicht klar, dass wir eine komplett andere Tour wandern werden, als wir uns ausgesucht haben. Dass in dem kleinen Ort der Bär brummt und sehr Touristen die Straßen bevölkern könnten, ziehen wir überhaupt nicht in Betracht. Völlig ausgeblendet. Der Ort ist rappelvoll! Einen Parkplatz finden wir nicht an der Stelle, wo die Tour es vorschlägt und so fahren wir an der Ahr entlang weiter in den Ortsteil Altenburg. In einem Wohngebiet können wir unser Auto abstellen, ziehen unsere Wanderschuhe an und machen uns auf den Weg. Rainer plant unsere Tour um, damit wir den richtigen Einstieg finden. Einen Teil des Weges, den wir eben gefahren sind zurück. Kurz bevor eine Bahnschiene die Straße kreuzt biegen wir rechts in die Berge auf den Rundweg 7 ab.

Es geht immer bergauf bis wir am „Hölzernen Kreuz“ ankommen. Von hier aus haben wir eine schöne Aussicht auf Altenahr und die Burgruine Are. Von jetzt ab geht es nur noch bergab über Schieferfelsen und mir wird schnell klar, dass dieser Berg noch nicht zu unserer eigentlichen Tour gehört… Wir kommen am Bahnhof wieder in die Zivilisation, überqueren die Ahr und biegen an der katholischen Kirche „Maria Verkündigung“ links auf den Rundweg 10 Richtung Kalenborn in die Weinberge ab. Das Weinlaub erstrahlt in einem wunderschönen satten Grün. Der Weg ist zunächst sonnig, kleine Schattenabschnitte erfreuen besonders unseren Pauli. 

Burgruine Are

Burgruine Are

Nach einiger Zeit kommen wir aber in den Wald. Nach einem Hof, an dem uns zwei Hunde hinter (!) einem Zaun eine kurze Zeit begleiten kommen wir in ein Wildgatter und begegnen hier bis auf dem Förster in seinem Auto und einem Radfahrer keinem menschlichen Wesen mehr. Wir laufen einige Zeit auf einem gut ausgebauten Fahrweg. Kurz hinter dem Abzweig Rundweg Nr. 5 nach Altenahr biegen auch wir rechts ab und kommen wieder auf einen richtigen Wanderweg. Durch die Trockenheit der vergangenen Monate ist dieser sehr staubig. Der Untergrund ist regelrecht weich. Es geht bergauf und bergab. Damit wir nicht über Stock und Stein gehen müssen, die auf dem Weg liegen, halten wir uns am rechten Rand des Weges auf. Pauli schnüffelt aufgeregt. Er hat wohl was in der Nase. Ratsch, da liege ich auch schon auf dem Boden. Ein kleiner Aufschrei, sonst ist aber nichts passiert. Einmal auf halber Strecke des staubigen Weges weggerutscht. Aus meinen Augenwinkeln nehme ich im Berg links von uns eine Bewegung wahr. Und dann sehe ich sie: eine Rotte Wildschweine in etwa hundert Meter Entfernung. ich die Begegnung, die wir uns wünschen. Jetzt hat auch Pauli die Tiere gewittert und wird aufgeregter. Rainer nimmt den kleinen Mann kurzerhand auf den Arm und wir geben Gas. Die Schweine sehen wir nicht mehr. Wahrscheinlich hatten die mehr Angst als wir. Trotzdem sind wir jetzt vorsichtiger und hoffen, dass wir bald wieder aus dem Gatter raus sind. Das soll aber noch etwas dauern. Erst rutscht Rainer noch aus, dann stößt unser Weg wieder auf Weg Nr. 5. Wir halten uns links, weiter bergab.

Hier geht es recht ab!

Kurz nach dem Gatterausgang hat der Ort und Trubel uns wieder. Zurück wollen wir an der Uhr entlang zu unserem Auto gehen – so, wie wir auch vor einigen Stunden gefahren sind. Kurz vor dem Ortsausgang pausieren wir im Café Lang. Hier kann man unter Weinlaub ein bisschen ausruhen und sich erfrischen. Die Kellnerin bedient mitten auf der Terrasse, während wir einen Tisch besetzen. Dann kommt sie an uns vorbei, beäugt Pauli und geht weiter. Ein bisschen verwirrt sind wir. Schnell kommt sie aber mit einem gefüllten Wassernapf zurück und nimmt auch unsere Bestellung auf. Sehr aufmerksam!

Die Tourdaten und der Komootlink im Überblick:

  • Reine Gehzeit: 2:16 h
  • Entfernung: 10,4 km
  • bergauf: 260 m
  • bergab: 250 m
  • Link zur Wanderung

Welche Wildschweinbegegnungen hattet ihr schon? Wie habt ihr euch verhalten? Was haben eure Hunde gemacht?

Eure Kiki

©KS2018

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