Wandern in der alten Heimat

von | Sep 25, 2017 | Mein Hundeleben, ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

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Die heutige Gemeindewanderung findet in heimatlichen Gefilden meiner Kiki statt. Einen Teil ihrer Kindheit, Jugend und sogar die Studienzeit hat meine Kiki in Waldesch bei Koblenz verbracht. Ganz in der Nähe findet die heutige Wanderung mit der Gruppe aus der Kirche statt. Eigentlich müsste sie voran gehen.  Dreizehn Jahre gehen nicht spurlos an einem vorüber. Es ist aber so, dass sie früher gar nicht so gerne gewandert ist. Sie fand es eher uncool. Von daher hat sie heute die Chance die alte Heimat von einer ganz anderen Seite zu entdecken.
Das Wetter ist perfekt. Kühle 15°C im Schatten und herrlicher Sonnenschein, der immer mehr durch die Wolkendecke bricht. Kurz nach dem Aufstehen war von der Sonne noch nichts zu sehen. Umso erfreulicher die Strahlen. Heute sind wir nur eine kleine Gruppe, sieben Menschen und ein Hund – meine Kleinigkeit –  erklimmen die Rheinberge bei Brey – ein kleiner Ort zwischen Rhens und Spay. Auch nicht bekannt? Südlich von Koblenz, nördlich von Boppard.
Von dem Parkplatz im Dorfzentrum aus starten wir auf dem Traumpfad „Rheingoldbogen“. Es geht zunächst durch den Ort bergauf. Bald schon verlassen wir die Straße und laufen durch Waldstücke, über Feldwege und durch Weinberge. Unterwegs gibt es die Möglichkeit, römische Wasserleitungen und Hügelgräber zu sehen. Dafür muss man die Augen aber sehr weit öffnen beziehungsweise etwas vom Weg abrücken. Darauf verzichten wir. Auch ein Vorteil einer kleinen Gruppe, wir werden uns schnell einig und kommen sehr schnell zu einem Ergebnis. Insgesamt begegnen wir wenigen Menschen. Eine Ausnahme bildet die Gegend um den Jakobsberger Hof herum – Hotel und und Golfresort, genau mein Thema! Hier findet ein Fest statt, dass viele Menschen anlockt. Manche laufen sogar mit Bonner Tüten herum. Man kann hier diese guten Süßwaren aus Bonn kaufen!
Kurz nach diesem Hotel kommen wir zum ersten Mal in Kontakt mit dem Rhein. Auch wenn wir aus Bonn kommen und eigentlich genug Rhein vor der Haustür haben, ist der Fluss hier dich etwas Besonderes. An die Ufer erstrecken sich hier Weinberge, die den Rhein in einem ganz anderen Bild erscheinen lassen. Immerhin befinden wir uns hier schon am romantischen Rhein. Entlang des Boppard Hamm wandern wir etwa bis Spay – den Ort selbst kann man nicht sehen, wir befinden uns auf den Bergen oberhalb des kleinen Örtchens. Hier wenden wir uns vom Fluss ab und wandern über eine Ebene zurück nach Brey. Insgesamt mache ich eine gute Figur und werde beneidet, weil ich den Weg eher tanze anstatt ihn zu laufen. Aber auch sonst bin ich sehr umgänglich und lasse mich von Hunden, die uns begegnen, nicht beeindrucken.
Das gemeinsame Abendessen nehmen wir in dem Gasthaus zur Marksburg ein. Gutbürgerliche Küche rundet den Abend sehr schön ab – zumindest für die Menschen. Ich muss mich mit kleinen Frikadellchen aus der Tüte zufrieden geben. Ganz fair ist das nicht.

Das nebenstehende Bild dienst allein der Erinnerung

an Kikis Jungend!

Der schönste Bach ist der Königsbach…


Selbstverständlich haben meine Kiki und mein Rainer auch an der Bundestagswahl 2017 teilgenommen. Sie sind ihrer Bürgerpflicht nachgekommen und haben ihr Wahlrecht wahrgenommen. Dazu haben sie bereits vor einigen Tagen schon in den blauen Umschlag den riesigen Zettel mit den vielen Kreisen gesteckt, wo man nur zwei Kreise ankreuzen durfte und die auf keinen Fall in einer Spalte. Eine Reihe geht, muss aber nicht sein. Dann den blauen Umschlag mit dem Zettel, dass man auch wirklich man selbst ist in einen roten Umschlag. Den roten Umschlag dann in die gelbe Box auf der Straße!

©Pauli2017

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