Trainingslager

von | Mrz 2, 2014 | Mein Hundeleben, ohneumweg-zuHause | 0 Kommentare

Es ist Karneval. Und nachdem ich mir Samstag vor einer Woche den „Vierdelszoch“ angucken durfte, spielen alle verrückt. Meine Kiki hat sich auch was Verrücktes ausgedacht. Wir haben ein Trainingslager in unserer Wohnung eingerichtet. Ich muss viele Sachen lernen.

1. Robben. Das ist ganz einfach. Ich mache „Platz“ und robbe einem kleinen Leckerchen hinterher, das sich vor meiner Nase aufhält.

2. Auf den Arm springen. Das hat mit Vertrauen zu tun. Inzwischen kann ich das aber faast ganz gut. Wir mussten nicht lange üben. Meine Kiki sagt „Kiki hopp“ und hält dabei ein Leckerchen mit der linken Hand neben ihre linke Schulter. Eigentlich könnte man bei dem Kommando denken, dass sie jetzt durch die Gegend springt und ich sie loben kann. Wei gefehlt. ICH springe dann mithilfe ihres angewinkelten rechten Beines auf ihren Arm und bekomme das Leckerchen – im Moment ist es Lamm. Sehr zu empfehlen.

3. Schäm dich. Ich weiß eigentlich gar nicht warum. Aber immer wieder muss ich das tun. Ich bekomme ein feuchtes Haargummi um die Nase und Schnauze gehängt. Das versuche ich natürlich abzumachen. Und genau in diesem Moment gibt es einen Leckerbissen mit der Aufforderung, mich zu schämen…

4. Wenn es klingelt nicht mehr wie ein angestochener Sonstwas hinter der Wohnungstür herumspringen, sondern auf meinem Kissen Platz nehmen und gespannt/entspannt darauf warten, bis ich den Besuch begrüßen darf oder halt eben auch nicht. Die Gelegenheit ist günstig: Unsere Nachbarn, die über uns wohnen, sind in einem kleinen Kurzurlaub. Das ist schwer! Das ist richtig schwer! Aber ich habe den leisen Verdacht, dass dies zu meinem Standardverhalten zählen soll. Ich habe also keine Wahl.

©KS2014

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