Opa gesucht – Opa gefunden

von | Aug 25, 2017 | Mein Hundeleben | 0 Kommentare

Der zweite Mantrailing-Trainingstag nach meiner großen Urlaubspause. Das letzte Training vor dem Urlaub war eher eine Quatschaktion meinerseits. An meiner ausreichend langen Leine bin ich völlig übermütig auf einer schönen Wiese am Rande des angeblichen Trails hin- und herumgesprungen. Sehr zum Erstaunen aller, denn das gehört so gar nicht zum Trailen und ich habe das bisher auch noch nie gemacht. Der Trail wurde dann abgebrochen und ich musste unverrichteter Dinge ins Auto. Meinen Rainer sollte ich suchen. Der musste sich dann von selbst wieder einfinden. Hat er auch ganz gut gemacht.

In der letzten Woche war dann das erste Training nach dem Urlaub. Pausen tun mir immer ganz gut. Daher war ich auch recht zufrieden mit mir. Sehr motiviert und habe gut gefunden. Vor lauter Freude über meinen Erfolg bin ich am Ende meines zweiten Laufs in den Springbrunnen am Bonner Tulpenfeld gesprungen und kam da nicht mehr von alleine raus. Da musste meine Kiki mich dann hinausheben. Dabei wäre sie auch fast ins Wasser gefallen.

Heute dann das zweite Training nach dem Urlaub. Das Auto bleibt geschlossen. Sehr ungewöhnlich im Sommer. Aber manchmal ist es anders. Es ist auch nicht so warm. Das eine oder andere Mal wurde es schon erwähnt: der Sommer ist im diesem Jahr anders. Irgendwann werde ich aus dem Auto geholt. Ein älterer Herr ist abhanden gekommen. Ältere Herren sind normalerweise nicht beim Training dabei. Wir haben sonst immer nur angehende ältere Herren. Ich muss ihn auf jeden Fall suchen und dann am besten auch finden. Während des Perimeters setze ich mich ausgiebig mit der Geruchswelt an den Pflanzen auseinander (meine Kiki bekommt innerlich schon fast eine Krise, weil sie denkt, ich würde nicht laufen – privat zu verschnüffelt). Mir wird mein Geschirr angezogen und mit dem bekannten Signalwort bekomme ich den Geruchsartikel vor die Nase gehalten. Sehr interessanter Geruch. Ich nehme eine volle Nase und dann geht es mit dem weiteren Signal los. Ziemlich schnell finde ich die richtige Richtung und laufe los. Der Weg ist nicht weit. Ich schätze 250 Meter. Blinde Läufe sind bei mir noch relativ kurz, bis sie sicher sind. Besonders am Start.

Es gibt zwei Kreuzungen auf dem Weg. Beide arbeite ich ganz gut aus. Nach der zweiten Kreuzung sehe ich schon den vermissten älteren Herrn an einem Auto stehen. Es ist mein Opa! Wenn der wirklich von Zuhause abgehauen ist, ist er erstens nicht weit gekommen und zweitens würde ich gerne wissen, warum… Erstmal ist die Hauptsache, dass er wieder da ist. Den Rest muss er mit meiner Oma klären.

©Pauli2017

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