Nahezu von heute auf morgen

von | Mrz 17, 2020 | ohneumweg-unterwegs | 2 Kommentare

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Eigentlich ist es als Arbeitstreffen mit anschließendem gemütlichen Ausklang geplant. In unserem Cookie muss der Zigarettenanzünder erneuert werden und außerdem bin ich dabei, Thermovorhänge zu nähen, damit eine Fahrt im Winter angenehmer wird. Bei ersterem hilft uns natürlich unser Freund Jörg – sehr gerne übrigens. Später kommt Annette und wir verbringen noch einen schönen Abend zu viert bei uns zu Hause. Im Laufe des Abends bekommt Jörg eine Nachricht von einem Freund, dass ein La Strada Regent L zum Verkauf steht.

Ob er es wirklich ernst gemeint hat, kann ich gar nicht sagen, aber irgendwann steht die Frage im Raum, ob wir nicht dieses Auto kaufen wollen. Im Nachhinein scheint es aber so… Rainer und ich gucken uns an und entscheiden uns: JA! Ganz plötzlich kommt der Gedanke für uns nicht, denn wir beschäftigen uns ja schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, ein neues Wohnmobil – einen würdigen Ersatz für unsren Cookie – zu kaufen.

Ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Noch am selben Abend findet ein erstes Telefonat mit dem Verkäufer statt. Ein weiteres folgt am folgenden Tag. Es beinhaltet vor allem die Terminabsprache zur Besichtigung des Fahrzeugs am kommenden Wochenende. Wir wissen jetzt schon, dass wir das Auto erst Anfang März bekommen können, weil es über Karneval noch ein letztes Mal mit den jetzigen Besitzern auf Tour gehen soll.

Es gibt schon jetzt viel zu tun! Mit der Zeit stapeln sich die Sachen in meinem Arbeitszimmer immer höher. Wir bestellen hier und da und die Nähmaschine steht kaum noch still. Aus alten Jeans will ich Bezüge für die Sitze nähen. Nicht, dass die bestehenden Sitze nicht schön wären. Ich habe einfach Lust dazu und außerdem sind sie dann vor Pauli und dessen Krallen geschützt.

Für das neue Auto werden erste Vorbereitungen getroffen: natürlich bekommen wir wieder eine Trockentrenntoilette, Pauli bekommt eine neue Box, ein Kleiderschrank Einlegeböden, die Schiebetür und die Frontscheibe einen Thermovorhang. Ein anderer Fahrradträger muss angebaut werden und eine Lösung für den Transport des Hundehängers gesucht. HEOs sollen eingebaut werden und die Sitze einen Bezug bekommen, aber das habe ich oben ja schon erwähnt. So der Plan. Wir machen und auch Gedanken darüber, wie der nun flachere Stauraum zu nutzen ist. Eine ganze Liste von todos und natürlich ist auch schon die erste Fahrt in Planung. 

Take me home

Mit der Abholung und Anmeldung läuft alles nach Plan. Nach dem ersten Coronafall in Bonn habe ich mir tatsächlich Sorgen gemacht, ob alles noch passt. Am 7. März fahren wir mit der Bahn nach Süddeutschland (nutzen fünf statt zwei Zügen, weil unser gebuchter Zug einen Ausfall hat) und können unseren La Strada in Empfang nehmen. Schon die Rückfahrt ist ein Traum. Wir werden viel Freude mit dem Fahrzeug haben. 

In Stuttgart haben wir trotz der irrwitzigen Zugverbindung einen langen Aufenthalt – wie geplant. Mein Plan war es, dort durch den Bahnhof zu schlendern und in Geschäften zu stöbern. Aber wegen #stuttgart21 ist dies unmöglich. Sämtliche Geschäfte sind geschlossen. Es gibt lediglich ein paar Buden direkt an den Gleisen. Dafür freuen wir uns aber, dass die Baumaßnahmen für den unterirdischen Bahnhof voll im Zeitplan sind und dort im nächsten jähr die Züge abfahren werden. Dann könnten wir sicherlich durch einen gigantischen Bahnhof schlendern.

Schnell ist klar: in unserem Logo bleibt uns der Cookie erhalten. Mit ihm hat sich unsere Camping- und Reiseleidenschaft erst so richtig entwickelt und das sind wir ihm „schuldig“. Aus dem Grund wird diese Tasche einen Ehrenplatz bekommen. Sie soll die täglichen Sachen von Pauli beherbergen (Leine, Halsband, …).

Hier ein paar Bilder im Überblick von unseren Personalisierungsarbeiten. 

Eine kleine Erweiterung im Bad. 

Die Trockentrenntoilette an ihrem Platz!

Dieses Bild wird man sehen, wenn wir den Tisch ausklappen. 

Sitzecke mit integrierter Pauli-Box. Die Kopfstützen folgen. Im Moment out of Jeans! 

©KS2020

2 Kommentare

  1. Liebe Gerhild, lieber Rainer,,,,,,,
    alles Gute mit dem neuen fahrbaren Hotel. Hoffentlich ist die Corona-Epidemie bald vorüber, damit Ihr dieses auch nutzen könnt. Wir freuen uns darauf, dieses Gefährt einmal zu sehen.

    Im Psalm 91 ist zugesagt : „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt . .. der sagt zu dem Herrn : „Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue !“ Denn er rettet dich . . Er wird dich decken . . . . du musst nicht erschrecken vor den Pfeilen,die am Tag fliegen, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag wütet. Wenn 1.000 an deiner Seite fallen und 10.000 zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. . .“
    Haltet an dieser angebotenen Hoffnung fest und tut dieses umso konsequenter, da Ihr dem vertraut, der alle Macht hat, auch über das Corona-Virus, der Euch gerettet hat, Euch liebt und an Euch festhält. Lasst euch auch durch die täglichen Hiobsbotschaften nicht irre machen Euer Familiennamen hängt ja mit dem „Schirm des Höchsten“ besonders zusammen, da dieser im Komparativ genannt ist.

    Viele Grüße und bleibt unter dem Schirm des Höchsten
    Papa und Mama

    Antworten
    • Danke für die Worte, liebe Mama und lieber Papa! Wir halten daran fest! Und auch danke für die Unterstützung.
      Liebe Grüße Kiki und Rainer

      Antworten

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