Kurz unter ihrer Kindheit

von | Feb 24, 2019 | ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

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Es ist mal wieder Sonntag. Ich liebe das, denn das bedeutet ein weiterer Tag Wochenende und viel Zeit mit meinen Menschen. Nachdem wir am letzten Wochenende uns hauptsächlich im Regen draußen aufgehalten haben und ich wieder vermisst-versteckte Menschen suchen durfte, sieht es dieses Wochenende ganz anders aus. Die Sonne strahlt nur so vom Himmel und vielen Menschen ist ein Lachen ins Gesicht geschrieben. Die Zugvögel kommen schon zurück und ziehen am Himmel ihre Bahnen. Es wird langsam wieder Frühling!

Heute geht es nach Rhens. Der kleine Ort liegt zwischen Koblenz und Boppard am Rhein. Das Besondere an Rhens ist, dass meine Kiki in dem Dorf oberhalb ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Hier hat sie auch ihren ersten Personalausweis beantragt. Bei dem Unterschreiben des Dokuments ist eine unglaubliche Sache passiert. Damals hat sie gerade ihre Unterschrift umgestellt: Das L von Strich auf Schlaufe. Auf dem Dokument erschien dann der Vorname mit beiden Ls. Die Dame im Bürgeramt konnte es kaum glauben. Aber es half nichts, das Dokument musste neu erstellt werden.

Jetzt aber mal zu unserer Aktion von dem Tag. Wir treffen uns wieder mit der Wandergruppe vom Januar und wollen den Traumpfad „Wolfsdelle“ gehen. Wir starten in der Nähe des Alten Rathauses in Rhens und es geht erstmal bergauf. Den legendären Königsstuhl lassen wir rechts liegen. Den Menschen scheint der Sinn für das Erhabene zu fehlen…. Vielleicht sind sie auch Kulturbanausen… Es geht wieder bergauf. Viel bergauf.
Wir halten uns immer kurz unter Waldesch auf, bekommen das Dorf aber nicht zu sehen. Der Weg sieht das nicht vor. An einer Grillhütte mit wunderbarer Aussicht machen wir eine kleine Pause. Kiki teilt ihre Möhre mit mir. Aber eigentlich bin ich mehr an dem Käse interessiert… Käse sticht ganz klar Möhre.
Die letzte Steigung des Tages hat es wirklich in sich. Wir müssen einige Zeit warten, bis wir wieder komplett sind. Aber dann geht es gemächlich und bergab wieder zurück in den Ort. Die ganze Zeit scheint die Sonne. Es ist auch schon recht warm. Man könnte fast meinen, der Frühling hat begonnen. Aber es ja erst kurz nach Mitte Februar.
In der „Rauthausschenke“ in Rhens gibt es Abendessen. Für die Menschen gibt es einfache Küche – ein halbes Hähnchen. Manche nehmen auch Gulaschsuppe oder Käsebrot. Ich darf wieder unter dem Tisch liegen und schlafe recht schnell ein. Es war ein schöner Tag und ich habe neue Menschen kennengelernt!

Einige Impressionen des historischen Rhens in der Abenddämmerung. 

©Pauli2019

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