Kennst du jemanden?

von | Dez 21, 2014 | Kiki schreibt, mit 40..., ohneumweg-zuHause | 0 Kommentare

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Mit diesen Worten beginnt die Frage meiner Schwester, die sie mir Mitte September stellt. Natürlich kenne ich jemanden! Was ist das denn für eine Frage… Immerhin habe ich ja beruflich mit Menschen zu tun. Und da ist jeder ein Jemand. Bevor ich über die Gestalt dieses Jemand weiter nachdenken konnte, setzt sie ihre Frage auch schon fort „…, der seinen Thermomix verkaufen will? Mein Kollege hat sich einen gekauft und der ist so begeistert!“ Thermomix verkaufen? Da ich in meinem Umfeld nur sehr wenige Menschen kenne, die den Nutzen dieses Geräts wirklich zu schätzen wissen und dann auch noch einen besitzen, kann ich auch nicht mit vielen potentiellen Verkäufern aufwarten. Während ich noch so nachdenke und sie in Gedanken an Online-Verkaufsportale verweise, hält meine Schwester mir einen kleinen Vortrag über die Vorzüge eines Thermomix. Etwas verwirrt nehme ich den Hörer vom Ohr und vergewissere mich der Nummer, die mich angerufen hat. Wach bin ich auch. Ebenso im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Kein Traum. Gehirnwäsche? Nur zu gut kann ich mich an die Situation erinnern, als ich im November 2000 meinen Thermomix (TM 21) gekauft habe. Damals noch im Sauerland wohnend. Zu Weihnachten habe ich ihn direkt nach Hause gebracht, um ihn der restlichen Familie zu demonstrieren. Die Fähigkeiten des Gerätes wurden zur Kenntnis genommen. Die Speisen daraus haben allen geschmeckt und ich erinnere mich noch lebhaft daran, dass unsere Mutter ganz stark auf das Himbeer-Sekt-Sorbet abgefahren ist :) Ebenfalls kaufen wollte ihn aber niemand. Nein, dieses Gerät brauchte meine Familie nicht. Man müsste ja seine ganzen Kochgewohnheiten umstellen und dann steht es doch nur rum. Auch als meine Schwester ihr erstes Kind bekam und ich die Idee hatte, ihr dieses Gerät zur Geburt zu schenken, um Babaynahrung selbst herstellen zu können, wurde mir sinngemäß mitgeteilt, dass man die ja auch kaufen könne und es außerdem einen Herd und funktionsfähigen Pürierstab gibt. Ich habe dann aufgegeben, die Vorzüge meines Thermomix genossen und war glücklich, dass mein Mann sechs Jahre später von dem Garät direkt überzeugt war. Bei ihm musste ich mich auch gar nicht anstrengen. (Zu meinem großen Glück hatte er auch bereits den Kaffeevollautomaten, dem ich damals den Thermomix vorgezogen hatte!!) Wieder in der Gegenwart verspreche ich meiner Schwester, die Augen und Ohren offen zu halten und sie zu informieren, falls sich etwas tut. Dafür ist sie dankbar. Wir legen auf und ich verstehe die Welt nicht mehr. Der Prophet im eigenen Land… Sofort begebe ich mich auf die Herstellerseite im Internet und sehe mir Videos des Nachnachfolgergeräts an. Ganz schnell finde ich auch entsprechende Gruppen in sozialen Netzwerken und so langsam aber sicher lerne ich eine Person kennen, die ihren Thermomix abgegeben möchte. Das geht nicht von heute auf morgen. Übermorgen muss es schon werden. Und gedanklich auch nur über ein gebrauchtes Vorgängermodell. Zumindest hatte ich kurz darüber nachgedacht… Nicht zuletzt wegen der zustimmenden Aussage meines immernoch begeisterten Ehemannes „Mach doch!“ wage ich den Schritt. Es wird fast Ende Oktober bis der TM 5 in unserer Küche seinen Platz findet. Dabei hatte ich noch Glück. Denn zur Zeit muss man mehrere Monate warten, bis man ein solches Gerät in seiner Küche stehen haben kann. Die Wartezeiten sind maßlos.

©KS2014

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