Hoch hinauf auf die Erpeler Ley

von | Jan 24, 2018 | Mein Hundeleben, ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

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Endlich treffen wir uns mal wieder mit der Wandertruppe von Kikis und Rainers Kirche. Nach dem Gottesdienst geht es wie gewohnt los. Da meine Kiki heute die Moderation im Gottesdienst übernommen hat, haben mein Rainer und ich noch ein bisschen Zeit zu zweit. Für diese habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht. Während er noch unter der Dusche ist, finde ich, dass Milch auch das Recht hat, einmal im Leben im Bett liegen zu dürfen. So nehme ich mir die Milch vom Wohnzimmertisch. Ganz leicht ist sie nicht, denn sie ist noch über die Hälfte gefüllt. Ich trage sie den langen Flur ins Schlafzimmer und hüpfe damit aufs Bett. Direkt auf Kikis Bettdecke. Irgendwann geht der Milchkarton kaputt und die weiße Flüssigkeit ergießt sich auf dem Bett.  Und es kurz zu machen: Mein Rainer war nicht so glücklich und stolz wie ich.

Aber zurück zu unserer Wanderung, dem eigentlichen Programmpunkt des Tages. Da noch Winter ist, wird es nur eine relativ kurze Tour und wir bleiben auch in der Nähe. Es geht nur an die Erpeler Ley gegenüber von Remagen. Eine Ley ist eine Klippe oder ein Fels. Der Fels ist in diesem Fall der Schlot eines Vulkans. Mit 24 Menschen und 2 Hunden treffen wir uns in Erpel auf einem Parkplatz. Vor dort geht es zunächst ziemlich eben zwischen dem Rhein und einem Berg entlang. Der Rhein muss übrigens wieder aufpassen, dass er nicht überschwappt. Ziemlich hoch steht das Wasser. Wir passieren die ehemalige und legendäre Brücke von Remagen. Kurze Zeit später geht es dann aber doch bergan. Und das nicht zu knapp. Damit verlassen wir auch bewohntes Gebiet. Zu Beginn gibt es noch einige Stufen, aber dann verliert sich der Weg in eine ziemlich rutschige Bahn, die wir glücklicherweise bergauf laufen. Für die Zweibeiner war das nicht so einfach. Es haben aber alle geschafft und es hängt niemand mehr am Berg.

Von einem sehr großen Plateau aus kann man bei Sonnenschein den Blick auf den Rhein genießen und sich den relativ kalten Wind um die Nase wehen lassen. Die Sonne scheint tatsächlich, aber ich will nicht verschweigen, dass es kurz zuvor geregnet und anschließend gegraupelt hat. Nach der Aussicht geht es nur noch bergab und den Matsch haben wir auch hinter uns. Nach etwa zwei Stunden und etwas mehr als fünf Kilometern sind wir wieder an den Autos.

Den Nachmittag lassen die Menschen auf der anderen Rheinseite in dem Restaurant-Café  in Rolandseck ausklingen. Man kann von Bad Honnef mit der Fähre übersetzen oder über Bonn fahren. Geht beides… Das Ambiente im Interieur No. 253 ist sehr ansprechend und besonders. Die Speisen gut. Ein schöner Nachmittag geht so zu Ende. Die nächste Wanderung ist schon in Planung, es soll in die Eifel gehen!

©Pauli2018

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