Hoch hinaus bis zur Hohen Buche…

von | Aug 10, 2013 | ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

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… und durch das Brohltal zurück.

Der letzte Samstag in Rainers Sommerurlaub. Pauli hat sich von seiner Magen-Darm-Geschichte erholt und das Wetter ist vorzüglich. Nicht zu heiß, teilweise sonnig und ein bisschen Wind weht um die Nase. Mit dem Auto fahren wir ein Stück in Richtung Süden. Bald überqueren wir die Landesgrenze und sind in Rheinland-Pfalz :-) In Brohl-Lützing am Bahnhof lassen wir unser Auto stehen und machen uns zu Fuß auf den Weg. Es geht nach Tour 38 aus dem Kompass Wanderführer Eifel 2 Vulkaneifel über den Rheinhöhenweg ganz hoch hinaus. Der Pfad ist als „alpiner Bergpfad“ beschrieben und das trifft es tatsächlich. Etwa zwanzig Minuten folgen wir ihm, immer steil bergauf. Es geht über Schiefertreppen bis zu einer Hochebene. Schließlich befinden wir uns auf etwa 300 Mete (Start war auf 60 Meter).

Ein kleines Stück gehen wir über ein Feld und passieren den einen oder anderen Hof. Zu Rainers großen Freunde hat ein Mähdrescher seinen Einsatz. Ein Rapsfeld wird abgemäht.

Jetzt geht es nur noch bergab und wir erreichen das Sprudelwerk Tönssteiner. Von der einzigen Bank seit langer Zeit haben wir einen fantastischen Blick.

Pauli sucht sich, während wir ordentlich schnaufen, erst einmal an einem Stöckchen. Wir laufen nun relativ eben auf einem breiten Weg zwischen Nadelbäumen und Eichen hindurch. Der Weg ist recht einsam und wir begegnen nur sehr wenigen Menschen. Wir halten uns immer Richtung „Hohe Buche“ und erwarten voller Staunen, was das denn wohl sein mag. Zu unserer Rechten türmt sich eine Lavawand auf, genau dort biegt unser Weg scharf nach rechts ab. Es geht etwas bergauf und wir werden durch Schilder gewarnt, den Weg nicht zu verlassen. Jetzt befinden wir uns in einem Buchenwald. Die „Hohe Buche“ ist ein alter Steinbruch, der in verschiedenen Epochen genutzt wurde. Zahlreiche Schautafeln machen die Nutzung des Lavagesteins in der Vergangenheit deutlich.

Über Serpentinen und später am Mühlenbach entlang geht es wieder zurück nach Brohl zu unserem Auto.

©KS2013

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