Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

von | Jul 31, 2013 | Kiki schreibt, mit 40... | 1 Kommentar

Ob man es will oder nicht. Man kann es nicht beeinflussen. Dieses Naturgesetz wird mir an unserem Abfahrtstag wieder ganz neu deutlich. Es war bei uns zu Hause früher vor Urlaubsfahrten regelmäßig der Fall, dass sich mein Vater während der allgemeinen Ausbruchsstimmung und Packaktion in sein Zimmerchen zurück gezogen hat. Es mussten noch Briefe geschrieben werden. Dazu war das Zimmerchen – vollgestellt mit vielen Schränken voller Bücher, vielen Kartons, die am Boden Platz fanden und einem Schreibtisch – genau richtig. Damals wurden die Briefe noch mit Schreibmaschine geschrieben und da kann man sich schon mal vertun. Ich gehe davon aus, dass dies hin und wieder geschehen ist. Leider kann ich das nicht mit Gewissheit sagen, denn wir durften unseren Vater bei dieser wichtigen Aufgabe nicht stören. Wahrscheinlich hatte Mama Angst, dass wir sonst nie mehr loskommen. Berechtigte Angst. Unsere Urlaube fanden immer statt und ich glaube auch nicht, dass wir etwas versäumt haben, aber wir kamen oft zu spät und schließlich waren wir auch schon als solche bekannt. So, und nun wieder zurück zum Apfelbaum und dem Stamm. Ich habe das nur für euch getan, meine lieben Leser. Meine Arbeit hatte also einen höheren Zweck. Ich habe versucht, für euch einen RSS-Feed einzurichten. Leider ist es bei dem Versuch geblieben. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Stunden ich an dem Tag vor unserer Abreise und am Abreisetag selbst am Rechner gesessen habe. Man verliert die Zeit.

©KS2013

1 Kommentar

  1. So war es. Aber wir kamen immer an.

    Papa

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  1. Alpenglühen | ohneumweg.de - [...] Dann geht es los. Natürlich viel später, als wir uns das gedacht haben (siehe hierzu “Der Apfel fällt nicht…
  2. Träumen im Nettetal auf Schieferpfaden | ohneumweg … denn der Weg ist das Ziel - […] genäht habe, weil alle anderen für das Fach im Rucksack zu groß waren. Das erinnert mich an den Artikel…

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