Christmastree-Tour 2015

von | Jan 13, 2015 | Mein Hundeleben | 0 Kommentare

Die meisten von euch werden es nicht wissen, aber für uns Hunde beginnt das eigentliche Weihnachten erst danach. Dann nämlich, wenn die Wohnungen und Häuser schon wieder entweihnachtet sind und die ersten Frühlingsblumen auf den Tischen stehen. Dann, wenn alles, was zum Thema gehört, schon wieder in Kartons verpackt ist und auf seinen Einsatz in fast einem Jahr wartet. Dann auch, wenn der Geruch des Weihnachtsbratens nur noch ein Hauch von Erinnerung ist. Meine diesjährige Tour beginnt an einem Sonntag. Es ist noch ein bisschen windig, die letzten Ausläufer von Felix fegen durch die Straßen. Sie greifen mich manchmal so von der Seite an, dass ich Mühe habe, mich auf meinen Beinen zu halten. Wir gehen in Richtung Rhein. Unterwegs stelle ich fest, dass mehr Bäume auf der Straße sind als sonst. Um es genau zu sagen: sie liegen. Manchmal sind sie an eine Mauer gelehnt. Teilweise treten sie in Horden auf. Viele aber sind alleine. Ganz für sich. Jeden einzelnen nehme ich mir vor. Schnüffel hier und da und schließlich hinterlasse ich ihm eine Kleinigkeit. Ich hebe eines meiner hinteren Beine. Mal das rechte Bein und mal das linke Bein.

So geht es an vielen Bäumen. Und das auch noch in den kommenden Tagen. Ich glaube nämlich, dass die Menschen die Bäume extra für uns Hunde so früh rauslegen, damit wir noch unsere Christmastree-Tour machen können. Sehr nett.

Dann führt meine Tour an den Rhein. Hier liegen keine Bäume mehr, dafür ist der Rhein aber wieder im Begriff, sich auf der Promenade breit zu machen. Ihm wird sein Bett wieder zu klein. Das gucke ich mir genau an. Ganz genau!

©Pauli2015

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