Ab in den Thüringer Wald

von | Okt 17, 2014 | ohneumweg-unterwegs | 0 Kommentare

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Jedem Leser und jeder Leserin dürfte klar sein, dass wir im Herbst wieder wohnmobilmäßig unterwegs sind. Unser Plan war es eigentlich, ins Elsass zu fahren. Wir haben auch wirklich daran geglaubt. Aber: es kommt erstens anders und zweitens als man denkt. Familientechnische und -politische Umstände lassen es nötig werden, dass wir drei uns gen Osten auf den Weg machen. Auch mal schön.

Die ersten Nächte der Herbstferien verbringen wir in der Nähe von Eisenach, in Wilhelmsthal. Schon kurz vor dem Urlaub suchen wir uns den Campingpark Eisenachfür die Übernachtung aus.

Das Wetter ist in den ersten Tagen wunderschön. Es ist sogar noch möglich, im Sonnenschein zu frühstücken und ein Bad in der Sonne zu nehmen.

Die Gegend erkunden wir wieder zu Fuß. Besonders zu empfehlen ist die Drachenschlucht, die quasi zwischen unserem Campingplatz und Eisenach liegt.

Die Schlucht erinnert und ganz stark an die Luxemburgische Schweiz, wo wir den Herbsturaub vor zwei Jahren verbracht haben.

Ein weiteres Muss ist selbstverständlich die Wartburg. Ganz spontan ändern wir an einem Tag unseren Kurs und erwandern diese. Es ist Montag und wir bekommen keine Möglichkeit, unterwegs eine Kleinigkeit zu essen :(

Auch das schönste Wetter ist einmal zu Ende. Das müssen wir schmerzlich an dem Tag erleben, an dem wir Eisenach besuchen. Nicht nur, dass wir uns von Geschäft zu Geschäft hangeln, um nicht nass zu werden. Es ist auch so, dass zum gewünschten Zeitpunkt mir dem Bus nicht mehr zurück zu unserem Cookie kommen. Es sind Ferien! Und das auch in Thüringen. Der öffentliche Nahverlehr ist eingestellt. Auch wochentags auf ein Minimum reduziert. Für den nächsten Tag planen wir einen Ausflug nach Erfurt. Wollen mit dem Zug dorthinfahren. Nach einige Berechnungen stellen wir fest, dass das eine sich nicht lohnende Fahrt werden wird. Kurzentschlossen nehmen wir den Cookie und brechen unsere Zelte in Eisenach ab.

In Erfurt finden wir am Stadtrand einen Stellplatz, auf dem wir den letzten Platz bekommen und das auch nur, weil unser Auto so klein ist: Stellplatz „Am Saunabad Trautmann“. Genial gelegen, direkt an der Straßenbahnlinie in die Innenstadt. Pauli muss in der Bahn Körbchen tragen. Gut, dass wir das gerade üben.

Das Wetter wird leider nicht wesentlich besser. Dennoch genießen wir die Stadt in volen Zügen :)

©KS2014

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