Pimp my Cookie: Stromsachen und so

von | Jul 18, 2018 | Do it yourself - DIY | 0 Kommentare

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Stromsachen

Schon länger beschäftigen wir uns mit der Anschaffung einer Solaranlage für unseren Cookie. Den letzten Kick dieses auch in die Tat umzusetzen bekamen wir, an einem spontanen Abend bei Jötte, an dem wir eigentlich das folgende lange Wochenende planen wollen. Es kommt die Nachricht, dass gleich Holz geliefert wird und uns wird der Einbau einer Solaranlage für das Helfen beim Stapeln versprochen. Interessanter Ansatz: die Umwandlung von Brennholz in eine Solaranlage. Nichts leichter als das! 

Die eigentliche Arbeit beginnt aber erst nach diesem Arbeit. Gedankliche Arbeit. Wir müssen uns entscheiden, ob wir eine mobile oder feste Anlage wollen und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Schließlich entscheiden wir uns für ein mobiles Teil. Vorteile aus unserer Sicht: Sehr geringer Aufwand beim Einbau und die optimale Ausrichtung des Moduls zur Sonne. Auch bei niedrigstehender Sonne ist noch ein Einfallswinkel von 90 Grad möglich. Nachteile: höhere Kosten – wenn man ein hochklassigen Modul erwirbt. 

Wir entscheiden uns für ein faltbares Modul von Solar Swiss (110Wp) und kaufen es bei Amumot. Dazu einen Laderegler, der per Bluetooth mit uns beziehungsweise mit unseren Smartphones kommunizieren kann (MPPT Solarladeregler Victron Energy MPPT 75/10). Dieser und die nötigen Kabel – wir entscheiden uns auch noch für ein Verlängerungskabel – werden von Amumot an uns verschickt. 

Der Einbau ist ganz einfach, geht relativ schnell und gemeinsam mit dem Versprecher mache ich mich an die Arbeit. Den Laderegler schrauben wir unser großes Allerleifach direkt neben die Klasse für das Ladegerät. Die Kabel können wir ohne Bohren verlegen! Von der Batterie aus zum Laderegler und an den Regler wird das Solarmodulkabel angeschlossen. Mit einer Schelle sichern wir die Kabel vor ungewolltem Herausziehen. Für das lange Modulkabel bringen wir einen Haken in dem Fach an. Jetzt bleibt nur noch, die App für den Regler zu installieren und ihn zu erkennen. Funktioniert alles einwandfrei!

USB- und 12-V-Ladebuchse anschließen

Dieses Vorhaben ist die logische Konsequenz aus der Solaranlage. Irgendwo müssen wir jetzt ja unsere Geräte laden. Der Ort für die Buchsen ist schnell gefunden: unter einem der Küchenschränke liegt sowieso schon Strom durch eine Lampe und ein 12-V-Mini-Anschluss. Mit einem Bohrer müssen wir zwei Löcher in die Wand einarbeiten. Gar nicht so leicht, denn das Holz des Schrankes besteht aus MDF-Platten und mit unserem Akkubohrer haben wir keine Chance. Der Akku geht nach wenigen schwachen Umdrehungen in die Knie. Unsere Nachbarn helfen uns sehr gerne mit ihrem super genialen Bohrer und Bohraufsatz aus. Mit diesem schaffen wir es! Die Kabel für die Buchse kommen aus Jöttes Keller und die Wagoklemmen aus dem Baumarkt. Mit Jöttes Geschick zapfen wir erneut die Stromleitung an und geben den Buchsen Saft. Genial!

Rost entfernen

Das Alter geht auch an unserem Cookie nicht spurlos vorüber. In  den Radkästen und an der Eintrittsstufe hat sich in den letzten Jahren ein bisschen Rost eingefressen, den wir aber zum Glück noch manuell entfernen und stoppen können. Wahrscheinlich wir es aber eine Neverendingstory…

Trennung überarbeiten

Seit dem letzten Jahr sind wir für eine klare Trennung von Schuhen und Stühlen. Leider entpuppt sich das eingesetzte Material nicht so tauglich, wie wir erhofft haben. Wir tauschen es durch ein gutes Stück Markisenstoff aus, das wir bei Rainers Eltern aus dem Keller erstehen können.

Das wars an Pimping vor dem Sommer! Eure Kiki

©KS2018

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  1. Da, wo die Sonne aufgeht | ohneumweg - […] werden wir auf unserer Tour extrem oft auf unser Solarmodul  angesprochen. Es ist auch so, dass wir in den eineinhalb…
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