Alpenglühen

von | Aug 3, 2013 | ohneumweg-unterwegs | 1 Kommentar

Der Artikel enthält unbezahlte Werbung, da Namen genannt werden.

Laichingen-Macholtsheim (Sonntag bis Dienstag)

Urlaub. Endlich ist er da. Und noch ist uns nicht klar, wie viele Bedeutungen der Begriff „Alpenglühen“ für uns haben soll. Die Sommerferien haben vor zwei Tagen begonnen und Rainer hat in den ersten drei Wochen auch frei. Der Cookie steht schon fahrfertig vor unserem Haus. Wir haben ihn am Tag zuvor geholt und haben zu unserer großen Überraschung einen ungemein günstigen Parkplatz gefunden. So macht das Beladen Spaß.

Dann geht es los. Natürlich viel später, als wir uns das gedacht haben (siehe hierzu Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm). Die erste Tour soll auf die Schwäbische Alb gehen und alles nur deswegen, weil Rainer noch nie am Blautopf war. Ein Phänomen, das man gesehen haben muss. Wir wollen dorthin eine Wanderung unternehmen. Von unserem Campingplatz aus sind das etwa zwölf Kilometer. Aber es kommt anders. Der Reihe nach. Das letzte Stück des Wegs fahren wir noch ein Stück Bundesstraße und das durch wunderschöne Landschaft. Es geht auf etwa 750 Meter hoch. Mit dem Cookie alles kein Problem.

Am frühen Abend kommen wir am Campingplatz Heidehof in Laichingen-Macholtsheim (www.camping-heidehof.de) an. Zu unserer großen Überraschung kann man sich nicht an unsere Mail, die wir zur Reservierung geschrieben haben, erinnern. Aber das mache sowieso nichts, denn es gibt immer genug Platz. Und genau den können wir uns auch aussuchen. Das tun wir erst und holen dann den Cookie. Abgegrenzte Parzellen gibt es nicht, jeder kann stehen wir er will und tut dies auch. Bis in den späten Abend kommen noch Wohnmobile und hauptsächlich Gespanne an. Die sanitären Anlagen sind ok. Warme Duschen ohne Marken und Hunde kosten nur einen Euro. Das ist angemessen. Später wird uns auch klar, warum es hier keine Parzellen gibt und man nicht darauf achtet, wo man steht. Der Campingplatz ist als Durchgangslager für die Fahrt in den Süden gedacht. Die meisten Plätze sind schon wieder leer, als wir am nächsten morgen gegen neun die Schiebetür öffnen.

Glücklich und zufrieden sitzen wir vor unserem Cookie. Die Markise ist ausgefahren, Gas ist angeschlossen, Stühle und Tisch stehen, Strom liegt. Ein schöner Abend kann beginnen. Wir können die untergehende Sonne sehen und beginnen zu genießen. Uns gegenüber hat eine Familie ihr Lager aufgeschlagen und sie essen gerade zu Abend. Es gibt Sandwiches aus dem Toaster. Ich bemerke einen Geruch, der nicht ganz in die Umgebung passt. Irgendwie verschmort. Ich frage Rainer, ober das bei uns ist. Er schüttelt den Kopf und ich lehne mich beruhigt zurück. Irgendwie schwenkt mein Kopf dabei nach links und damit in den Innenraum unseres Cookies. Da qualmt es doch tatsächlich hinter der Rückbank hervor. Weißer Rauch. Wenn ich nicht wüsste, dass zur Zeit keine Papstwahl ansteht, … Von wegen Sandwichtoaster! Wir reagieren schnell, das ist klar. Sind aber auch ganz schön verzweifelt. Ist der Urlaub in Gefahr? Der Cookie stinkt bestialisch. Rainer telefoniert mit Jötte. Mehrmals. Wir laufen erstmal nur auf Batterie und sind froh, dass die neu sind und nicht so schnell in die Knie gehen. Den Landstrom legen wir uns via Kabel für Handy und Fön am nächsten Morgen ins Auto. Die Urlaubsstimmung ist erst mal weg.

Den ersten Urlaubstag müssen wir nun dazu nutzen, eine passende Werkstatt zu finden. Jötte hatte uns am Abend zuvor eine kleine Auswahl per Email geschickt. Vielen Dank an dieser Stelle und auch für den Telefonsupport!!!! Viele der Werkstätten liegen in Ulm, die wir aber wegen unserer schwarzen Feinstaubplakette nicht anfahren dürfen. Nach einem Boschdienst, der die Batterien durchmisst und für fehlerfrei befindet, fahren wir noch zwei weitere Werkstätten namhafter Firmen an. Uns wurde empfohlen das Ladegerät prüfen zu lassen. Leider kann uns hier nicht geholfen werden. Dann fällt unsere Wahl auf eine kleine Firma in Rottenacker. Hier können wir aber erst gegen Abend aufschlagen und so verbringen wir den Tag mit einer Fahrt über Teile der Schwäbischen Alb. Unser erstes und wichtigstes Ziel ist Blaubeuren mit seinem Blautopf.

Pauli macht die Gänge durch den kleinen Ort willig mit, die Hitze ist ihm aber anzumerken. Er sucht immer wieder Schatten auf und will dort liegen bleiben. Was natürlich etwas schwierig ist, wenn man sich etwas ansehen möchte.

Dann geht es abends endlich nach Rottenacker. Hier werden Wohnmobile gebaut. Der Firmeninhaber gibt sich sehr viel Mühe, einen Fehler im Ladegerät und in der umliegenden Elektrik zu finden. Ergebnislos. Es ist alles zu 99% in Ordnung. Der Wagen wird an Strom angeschlossen und alles läuft normal. Kein Rauch, kein Gestank. Ein Phänomen. Sollte es doch einen neuen Papst gegeben haben? Einen anderer Schaden allerdings kann gefunden und auch behoben werden. Wir haben jetzt eine neue Mischbatterie in der Küche. Das Geschirrfach darunter wird nun nicht mehr nass und vor allem spritzt der Hahn sein Wasser nicht mehr in alle Richtungen!

Wieder zurück auf dem Campingplatz sind wir glücklich, dass unsere Möbel noch da sind. An unserer Stromdose hat sich auch kein anderer Camper angeschlossen und so kann der Abend nur noch gut werden. Eine große Sache steht uns aber noch bevor. Wir müssen auch hier noch testen, ob das mit dem Landstrom klappt. Ein bisschen mulmig ist uns, als wir den Stecker einstecken und so die Verbindung herstellen. Der Strom läuft und wieder tritt kein Problem auf. Auch die Nacht überleben wir. Gott sei Dank, der Urlaub ist gerettet.

St. Heinrich am Starnberger See (Dienstag bis Samstag)

Heute soll es an den Starnberger See gehen. Ganz im Süden gibt es ein kleines Örtchen mit dem Namen St. Heinrich und dort haben wir den Campingplatz beim Fischer gebucht. Die Fahrt dauert nicht so lange und wir kommen auch ohne große Staus und Komplikationen dort an. Abgesehen von einer Sache war die Fahrt sogar richtig gut. Rainer kommt mit dem Cookie immer besser zurecht und das Fahren macht uns beiden großen Spaß.

Kurz vor München zeigt und das Navi an, dass sich eine Person auf der Fahrbahn befindet. Das stößt natürlich erst mal auf Unverständnis und ich stelle mit spielende Kinder vor oder jemanden, der einfach mal eine Runde spazieren gehen will. Einige Meter weiter sehen wir aber eine schwarze Rauchsäule aufsteigen. Schnell wird und klar, dass ein Auto brennen muss und uns wird ganz anders. Das Auto – ein Kleintransporter – steht auf dem Standstreifen, ein dazugehöriger Fahrer ist nicht zu sehen. Gleichzeitig mit uns kommen Rettungsfahrzeuge an. Die Feuerwehr ist allerdings noch nicht in Sicht. Wir nutzen die Spur ganz links. Es geht langsam vorwärts und so kann ich noch schnell die Dachluken schließen. Als ich mich wieder setzen will, komme ich mir vor wie im schlechten Film. Neben uns fährt ein Pkw aus einem unserer Nachbarländer, dessen Beifahrer die Tragödie filmt. Wir fahren an ihm vorbei und machen ihm unmissverständlich klar, dass er Mist baut. Ich glaube aber kaum, dass er das verstanden hat. Wahrscheinlich ist das Filmchen kurze Zeit später bei Youtube oder Facebook zu sehen gewesen. Unglaublich, wie man sich am Leid anderer Menschen ergötzen kann.

Der Campingplatz Beim Fischer (www.camping-beim-fischer.de) ist von einer Straße vom Strand des Sees getrennt und ist das genaue Gegenteil von unserem letzten Campingplatz. Der Platz ist komplett in Parzellen eingeteilt. Eine Parzelle besteht aus einem Teil Wiese und einem anderen Teil Steinen. Auf die Wiese stellt man sich, auf den Steinen baut man sein Vorzelt auf. Damit sind alle Wohnwagen und Wohnmobile gleich ausgerichtet. Die Platzwartfamilie ist sehr nett und nach dem Ankommen wird uns direkt der Platz gezeigt und wir können aufbauen. Erst danach sollen wir zur Anmeldung kommen. Der Komplettpreis für zwei Personen und ein Wohnmobil beträgt 22,00 €. Darin enthalten sind warme Duschen, das Strandbad und W-Lan an der Rezeption. Strom wird in Marken verkauft. 1 kWh kostet 0,50 € und reicht bei uns etwa einen Tag. Es gibt die Möglichkeit morgens frische Brötchen zu kaufen und nachmittags frischen Kuchen (wahrscheinlich selbst gebacken). Teilweise ist eine Straße in der Nähe zu hören. Uns hat sie aber nicht gestört.

Unsere Touren

Den ersten Ausflug hat Pauli schon beschrieben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen … Oder vielleicht noch so viel, dass das mit den Mücken echt kein Spaß ist und wir noch tagelang davon haben. Außerdem erinnern mich die Mückenschwärme immer an ein Buch von Simon Beckett, dass Rainer und ich in einem Urlaub gemeinsam gehört haben: „Verwesung“, es geht um Leichen im Moor.

Die nächste Wanderung soll umfangreicher werden und vor allem schöner. Wir wandern von St. Heinrich aus nach Ambach – durch den Wald. Das ist ein Umweg, aber wir hoffen darauf, dass uns keine Mücken begleiten. In Seenähe, was der direkte Weg gewesen wäre, vermuten wir sie auf jeden Fall. Aber auch im Wald hat man an sehr vielen Stellen keine Ruhe vor den Viehchern. Die Konzentration, die wir im Moor hatten, wird aber nicht erreicht. Der Weg ist schön, im Schatten, der einen hohen Anteil hat auch recht kühl. In Ambach warten wir auf das Schiff nach Seeshaupt. Hier wollen wir ein paar Lebensmittel einkaufen und dann zurück nach St. Heinrich laufen.

Grundlsee (Samstag bis Freitag)

Es geht nach Gössl in der Steiermark/Salzkammergut. Rainer führt uns bei abenteuerlichen Temperaturen (auch wenn unser Cookie keine grüne Plakette vorweisen kann, eine Klimaanlage haben wir und die ist auch viel wichtiger, besonders an diesem Wochenende. Es soll das heißeste Wochenende im Jahr werden. Im übrigen sollte man sich mal ernsthaft Gedanken darüber machen, ob diese grüne Plakette wirklich ihren Sinn erfüllt. Wenn ich in der Politik arbeiten würde, wäre mein Vorschlag zu diesem Thema, dass jeder Haushalt eine Gesamtökobilanz aufmachen muss und dann würden wir mit unserem Cookie nämlich nach Berlin bis ans Brandenburger Tor fahren!) sicher über zwei mittelmäßig hohe Pässe (Pass Gschütt 17% Steigung ,Koppenpass 23% Steigung – das Auto macht das ohne Probleme mit. Wir haben einen genialen Wagen gekauft). Wegen seiner Fahrweise brauche ich keine Angst zu haben. Allerdings steht ja immer noch im Raum, dass ich auch mal hinters Steuer soll, bei einer Abfahrt habe ich aber die Augen zugemacht, mir war das zu steil und ich hatte Achterbahnvorstellungen. Fürs Steuer ist das nichts. Unsere Route führt uns um den Hallstädter See herum. Im Nachhinein habe ich eine Ahnung, dass dies nicht die einfachste Route gewesen ist, aber schön wars.

Der Grundlsee ist herrlich. Ein Bad bringt gute Erfrischung. Er ist klar und kalt. Wirklich kalt. Aber gut!

Aus dem Campingplatz Gössl (www.campinggoessl.com) sind wir einen Tag zu früh. Und er ist hoffnungslos überfüllt. Deswegen stehen wir in der ersten Nacht auf einer Wiese direkt neben dem Platz. Dieser ist eine Mischung aus dem Durcheinander in Laichingen und der Enge in St. Heinrich. Ähnlich stelle ich mir Woodstock vor. Allerdings fehlt die passende Musik. Aus der Ferne kann man Blasmusik hören, aber das trifft es wohl nicht ganz. Und auch Drogen kann man nicht an jeder Ecke kaufen – zumindest habe ich das noch nicht festgestellt. Auf dem Platz findet man alles gut gemischt: Zelte, Wohnwagen – alte und neue, feste und mobile, Wohnmobile – ebenfalls sehr alt und auch ganz neu und alles, was man sich sonst so zum Campen ausdenken kann (da fehlt wirklich nichts: ein umgebauter VW-Kübelwagen, ein ebenfalls umgebauter Postbus, Pferdeanhänger und das Auto von Barbie – allerdings nicht in rosa).. Sanitäre Einrichtungen sauber, warmes und kaltes Wasser, bei den Temperaturen eine Wohltat. Duschen sind im Preis inbegriffen, das finde ich immer sehr sympathisch. Ganz in der Nähe befindet sich ein kleiner Supermarkt, wo man die nötigsten Lebensmittel und andere Kleinigkeiten kaufen kann. Morgens gibt es dort frische Vollkornbrötchen. Preise sind teilweise märchenhaft.

Unsere Touren

Es soll der heißeste Tag des Jahres werden und wir beschließen, dass wir ihn nur im Wald aushalten. Wir haben kein Interesse daran, uns mit unzählbar vielen anderen Menschen an den See zu legen. Nicht weit entfernt ist der geschichtsträchtige Toplitzsee. Der Weg dorthin ist schattig und schön. Ersteres ist am wichtigsten. In einem Restaurant trinken wir ein Radler, zum Essen sind wir noch nicht hungrig genug, ist das Frühstück doch erst kurze Zeit entfernt. Den Rückweg genießt Pauli besonders, weil an ganz vielen Stellen in den Toplitzbach gehen kann. Zumindest mit den Füßen macht ihm das große Freude.

Gletschermühle

Nach der Wanderung sitzen wir einige Zeit vor unserem Cookie und beschließen dann den Umzug auf den richtigen Campingplatz durchzuführen. Bis zum Anschließen des Landstroms klappt alles einwandfrei. Etwa eine Stunde nachdem wir die Batterie wieder laden, knallt die Sicherung raus und es qualmt wieder ganz furchtbar. Jetzt heißt es Leben auf Batterie und die Tage mit Kühlschrank sind gezählt. Dazu kommt die Angst, dass vielleicht doch mehr ist und nicht nur mit dem Cookie ein großer Schaden entsteht. Reger Emailverkehr mit Stefan. Schließlich schalten wir den Kühlschrank ganz ab und halten unsere Lebensmittel mit Eis kühl. Danke, Stefan, für den Tipp und die Zeit!!! Manchmal sieht man das nicht, was am nächsten liegt.

Nach Grundlsee wandern wir an einem anderen Tag. Wir wählen bewusst nicht die Route, die wir hierher gefahren sind. Die andere Seeseite wirkt nicht ganz so erschlossen. Und nach und nach stellen wir fest, es gibt keine Straße, die rund um den See führt. Es ist heute nicht so sonnig und das Bewegen fällt leichter, viel leichter, wenn es auch noch warm ist. Pauli hat hier nicht die Möglichkeit immer wieder ins Wasser zu gehen. Der Weg gibt es nicht her. Den ersten Teil des Weges bestreiten wir über Straßen, an einzelnen Höfen vorbei. Nach einiger Zeit geht es aber in den Wald. Zu Beginn gibt es eine Warnung, dass der Weg nicht für Fahrradfahrer und Kinderwagen geeignet ist, da es sich um einen hochalpinen Weg handelt. Er ist fantastisch. Und es macht richtig Spaß. Man merkt gar nicht, wie man die Höhenmeter überwindet. Auf einmal befinden wir uns mehrere Meter oberhalb der Seeoberfläche. Auf der Karte sah es ganz anders aus. Wir haben uns einen Weg direkt am Seeufer vorgestellt. Das hat wohl nicht ganz geklappt. Was wir in Grundlsee machen, hat Pauli bereits erwähnt.

 

Zu jedem Urlaub gehört auch ein Regentag. Nach den hohen Temperaturen in den letzten Tagen genießen wir ihn regelrecht und sitzen lesend im Cookie (Rainer: „Laienspiel“ von Volker Küpfel und Michael Kobr – ich: „Sturz der Titanen“ von Ken Follett). Irgendwann will aber auch unser Hund auf seine Kosten kommen und ist auch mit Leckerlis nicht mehr zu bestechen. Wir machen mit ihm noch eine kleine Wanderung über die Ranftlmühle noch einmal zum Toplitzsee.

Unsere letzte und größte Wanderung geht an den Lahngangsee. Es ist ein Tag nach dem Regentag und noch hat die Sonne viel mit Wolken zu tun. Das ist auch gut so, denn sonst wären wir verbrutzelt. Der erste Teil der Strecke ist sehr steil. Wir steigen direkt in Gössl ein und von da an geht es im wahrsten Sinne des Wortes „über Stock und Stein“ nur bergauf. Wir überqueren mehrere Forstwege und gelangen schließlich ins Kanzlermoos. Hier wimmelt es wieder von Stechmücken und wir sehen zu, dass wir es schnell überqueren. Hin und wieder kommen uns andere Wanderer entgegen, mit uns zusammen geht niemand nach oben. So haben wir den Berg für uns. Am Draußengatterl wird es ein bisschen riskant. Ein schmaler Weg und ein steiler Abhang ins nirgendwo. Pauli versucht über den Rand zu gucken, ich pfeife ihn zurück. Ansonsten macht er den Weg sehr gut mit und hat sogar Spaß an der Kletterei. Es geht weiter über ein Geröllfeld und dann sehen wir nach drei Stunden schon den vorderen Lahngangsee. Er liegt 1494 m hoch. Damit haben wir 770 Höhenmeter überwunden und eine Stunde länger gebraucht als vorgeschlagen. Begleitet von Kuhglocken nehmen wir die letzten Meter und machen eine kurze Jause am See. Dann geht es sofort wieder an den Abstieg, weil es schon recht spät ist. Wir wollen über die Zimitsalm absteigen und die Wasserfälle des Zimitsbachs ansehen. Nach weiteren drei Stunden sind wir wieder am Cookie und sichtlich erschlagen aber glücklich!

Abendstimmung – es wird abends immer sehr schnell kalt und nachts halbieren sich die Tagestemperaturen nahezu.

Rothenburg ob der Tauber (von Freitag auf Samstag)

Die Rückfahrt splitten wir und halten noch für eine Nacht in dem niedlichen Städtchen Rothenburg ob der Tauber. Hier werden Kindheitserinnerungen wach. Waren wir doch als Familie zweimal hier zu einer Rüstzeit der Evangelischen Militärseelsorge.

Diesesmal kommen wir aber ganz zivil auf dem Campingplatz „Tauberidyll“ (www.rothenburg.de/tauberidyll) unter. Er ist von der Autobahn (A7) bequem zu erreichen und liegt ruhig unterhalb der Stadt an der Tauber. Zu Fuß kann man die romatische Altstadt bei Hitze in etwa 20 Minuten erreichen. Für 20,20 € können zwei Personen und ein Hund hier nächtigen. Strom und Duschen inklusive. Es gibt auch hier die Möglichkeit, Brötchen zu bestellen – eine Sorte. Für die eine Nacht reicht dies uns aber. Die sanitären Anlagen sind sauber, die Anzahl der Duschen etwas mager (zwei Stück).

Den Abend nutzen wir, um einen kleinen Rundgang durch die Stadt zu machen.

Wer oder was das Alpenglühen nun ist, kann sich jeder selbst denken. Wir haben es auf jeden Fall erlebt!

©KS2013

1 Kommentar

  1. Toller Bericht! Schöner Urlaub! Hoffentlich bekommt ihr eure Energieversorgung wieder in den Griff! Wir sehen uns in Bonn. Morgen fahren wir weiter Richtung Brest!
    Liebe Grüße aus der Bretagne von Annette und Jörg

    Antworten

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